Innovativer integrativer Ansatz in der Behandlung von Traumata in den ersten Lebensjahren: Integrative Bindungsorientierte Traumatherapie bei Säuglingen und Kleinkindern

Autor/innen

  • Katrin Bogner Autor/in

DOI:

https://doi.org/10.66099/ffzsws17

Schlagwörter:

Traumatherapie, EMDR, Säugling, frühe Traumata, Bindung

Abstract

Unbehandelte Traumata in den ersten Lebensjahren haben tiefgreifende Folgen für die weitere psychische, neurobiologische und körperliche Entwicklung der Betroffenen. Je früher eine psychotherapeutische Behandlung erfolgt, desto eher können Folgen abgemildert oder gar verhindert werden. Die Integrative Bindungsorientierte Traumatherapie bei Säuglingen und Kleinkindern (I.B.T.®) beschreibt einen innovativen Ansatz, der Behandlungsaspekte bewährter traumaintegrativer Methoden wie EMDR und Trauma Narrative sowie Elemente der systemischen, bindungsorientierten und stressbasierten Psychotherapie berücksichtigt. Die Behandlung umfasst sowohl die Arbeit mit den Bezugspersonen, die Verbesserung der Bindungsqualität zwischen Bezugspersonen und Kind als auch die direkte traumaintegrative Arbeit am Säugling und Kleinkind selbst. Bisherige klinische Erfahrungen mit der noch neuen Methode legen nahe, dass eine rasche und vollständige Remission der Symptomatik sowie eine Verbesserung der Bindungsqualität zwischen Bezugspersonen und Kind zu erzielen ist.

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Veröffentlicht

15.04.2026