Sicherheit und wertschätzende Kommunikation durch Geburtspläne
DOI:
https://doi.org/10.66099/wzzx5c48Abstract
In der Geburtshilfe rückt das Thema "Geburtstrauma" zunehmend in den Fokus.
Geburtstrauma und Enttäuschung über die Geburt können z.B. auftreten, wenn Frauen sich nicht in die Entscheidungsfindung während der Geburt einbezogen fühlen, das Gefühl haben, nicht gehört zu werden oder nicht kontrollieren können, was mit ihnen geschieht. Die medizinische Geburtshilfe verfügt über viele Richtlinien und standardisierte Abläufe. Häufig lassen sich diese nicht mit den persönlichen und individuellen Bedürfnissen der Frauen in Einklang bringen. Laut Studien hilft ein Geburtsplan den Frauen, sich ihrer Wünsche bewusster zu werden, verbessert jedoch nicht die Kommunikation oder die Beziehungen zu den Betreuungspersonen. Folglich fühlen sich die Gebärenden nicht stärker in die Entscheidungen während der Geburt einbezogen und sind insgesamt unzufriedener mit dem Zuhören und der Unterstützung der Hebammen. Ein traumasensibler Geburtsplan kann den Eltern helfen, eine einladende und wohlwollende Atmosphäre zu schaffen und eine Basis für positive Kommunikation, Offenheit, den Vertrauensaufbau und den Blick für die Bedürfnisse der Eltern zu legen.
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