Selbstbestimmung als Verbindung zum ureigensten weiblich - mütterlichen Potenzial
DOI:
https://doi.org/10.66099/6nv8jr58Schlagwörter:
Beziehung zu sich selbst, Elternschaft, Integration, Pränatale PsychologieAbstract
Die Beschäftigung mit der eigenen Kindheit und der eigenen Werdensgeschichte ist ein wichtiger Weg zu einer inneren Verbindung mit sich selbst. Dabei ist es eine besondere Herausforderung, den Zugang zu den Erfahrungen zu finden, die wir vor der Sprache gemacht haben: in der Zeit vor der Geburt, während der Geburt und in den ersten anderthalb Lebensjahren.
Dazu kann die pränatale Psychologie eine große Ressource sein. Darüber hinaus spielen auch die zeitlichen Bedingungen sowie die Beziehungsbedingungen meiner Eltern eine wichtige Rolle. Eine Erschwernis bei diesem Verstehen von sich selbst besteht darin, dass all diese Zusammenhänge erst im letzten Jahrhundert in vielen kleinen Schritten entdeckt und beschrieben wurden, sodass wir hier immer noch am Anfang stehen und nur begrenzt generalisieren können. Darum kommt es auf die individuellen Bedingungen an, und alle, die sich hier auf den Weg machen wollen, befinden sich in einer Pioniersituation, weil sie den Weg, den sie gehen wollen, gewissermaßen selbst erschaffen müssen.
Eine weitere Schwierigkeit besteht darin, dass wir am Anfang des Lebens sehr verletzlich sind und dieser Anfang daher auch mit elementaren Gefährdungserfahrungen verbunden ist, deren Wiederholungen das spätere Leben auf individueller und gesellschaftlicher Ebene stärker prägen, als uns bisher bewusst ist. Doch gibt es hierfür heute in den Mitteln der gewaltfreien Kommunikation und der Selbsterfahrung eine große Ressource.
Da es in dem Text auch um sehr persönliche und komplexe Mitteilungen geht, wurde der lockere Vortragsstil beibehalten.
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